Kolpingmagazin jetzt auch online

Ab sofort lässt sich die Online-Ausgabe am heimischen Computer und unterwegs auf dem Tablet oder dem Smartphone lesen.

Die Digital Natives und Silver Surfer des Kolpingwerkes Deutschland haben schon darauf gewartet: Soeben ist die Online-Ausgabe unter www.kolpingmagazin.de live gegangen. Damit kommt ein langer Prozess zum Abschluss, der auf der Bundesversammlung 2018 begonnen hat.

Laut ihrem Beschluss soll zusätzlich zu dem gedruckten Magazin, das mit einer aktuellen Auflage von rund 166.000 Exemplaren an jeden Kolping-Haushalt verteilt wird, auch eine digitale Version bereit gestellt werden. „Mit dem heutigen Launch machen wir unseren Mitgliedern und allen Interessierten ein zeitgemäßes Informationsangebot, das sich durch eine hohe Nutzerfreundlichkeit auszeichnet und überall abrufbar ist“, sagt Sarah-Simone Roth, die gemeinsam mit Georg Wahl Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft (AG) Digitalisierung ist.

Überdurchschnittlich hohe Leser-Blatt-Bindung

Um mit dem Online-Magazin allen Anforderungen der Kolpingmitglieder zu entsprechen, beauftragte die AG zunächst das Medienforschungsinstitut „die netzberater“ damit, eine Leserumfrage durchzuführen. Dabei stellte sich eine überdurchschnittlich hohe Leser-Blatt-Bindung und eine große Zufriedenheit mit dem Kolpingmagazin heraus.

Über 40 Prozent der Leserinnen und Leser gaben an, dass sie zukünftig gerne eine digitale Version nutzen wollten. Dagegen bekundeten rund 20 Prozent der befragten Kolpingmitglieder, auf jeden Fall weiterhin das Printexemplar lesen zu wollen.

In Gruppendiskussionen fragte die AG Digitalisierung außerdem die Wünsche der Kolpingjugend ab. Hieraus ergab sich, dass die Jugendlichen besondere Vorlieben für kürzere und personalisierte Texte sowie unterhaltsame Elemente haben. Damit war klar, dass die besonders gestalteten X-Mag-Seiten der Printversion als eigenständig gestaltete Rubrik im Online-Magazin umgesetzt werden sollen.

Andere Lesegewohnheiten

Auf dieser Grundlage hat die Düsseldorfer Agentur K12 in enger Abstimmung mit der AG Digitalisierung und mit großer Unterstützung von Alexandra Hillenbrand aus dem Redaktionsteam das digitale Magazin entwickelt. „Es war eine besondere Herausforderung, die Seitenstruktur des gedruckten Magazins in eine funktionierende Website umzuwandelt“, erklärt Roth. Denn im Internet sind neben den technischen Bedingungen auch andere Lesegewohnheiten zu berücksichtigen.

So wurden Rubriken umstrukturiert und dabei beispielsweise die Seiten für junge Erwachsene den X-Mag-Seiten zugeordnet. In der Rubrik der Diözesanverbände findet man nicht nur die regionalen Mitteilungen, sondern auch regional erscheinende Publikationen, die in der analogen Welt dem Printmagazin beigelegt werden.

Onlinemagazin als Progressive Web App

Das Onlinemagazin ist zusätzlich als sogenannte PWA (Progressive Web App) angelegt: Das heißt, alle Interessierten können sich ein kleines Kolping-Icon auf ihren Computer- oder Tablet-Desktop sowie auf ihr Smartphone laden und mit einem Klick darauf das digitale Kolpingmagazin öffnen. Wenn die Nutzerinnen und Nutzer zustimmen, dass sie Push-Nachrichten erhalten, dann werden sie sofort informiert, sobald eine neue Ausgabe des Magazins online erscheint.

Der Launch des Online-Magazins kann allerdings nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Digitalisierung des Verbandes sein. Die AG Digitalisierung und die Redaktion des Kolpingmagazins freuen sich, in diesem Prozess mit Feedback und Anregungen begleitet zu werden: magazin@kolping.de

Via: kolping.de

14.05.2021