Beeindruckendes Benefizkonzert mit großzügiger Spendensumme

Schambacher Nachsommer“ und „Ois is voice“ traten im Spiegelsaal auf

Seinen krönenden Abschluss fand das 172. Stiftungsfest der Ingolstädter Kolpingsfamilie am 24. Januar bei einem Benefizkonzert zweier Chöre zugunsten des Sozialdienstes Katholischer Frauen im voll besetzten Spiegelsaal des Kolpinghauses.

"Schambacher Nachsommerklang" unter der Leitung von Stefan Grosch

Zwei Musikgruppen waren gekommen, und den Anfang machte der Projektchor „Schambacher Nachsommerklang“ unter der Leitung von Stefan Grosch. Er besteht aus 14 Sängerinnen und Sängern aus Ingolstadt und Umgebung. Weiterlesen...

 

Unikate mit Hand gefertigt

Spenglermeister und Kolpingbruder Johann Stachel zeigt beim Stiftungsfest das Erstellen von Gegenständen aus Kupfer
Ihr 172. Stiftungsfest beging die Ingolstädter Kolpingsfamilie am 24. Januar mit einem bunten Programm. Den Auftakt machte in der Familienstube ein Vortrag des Spenglermeisters und Kolping-Urgesteins Johann Stachel, der dem interessierten Publikum die Fertigung von Unikaten nach eigenen Entwürfen vorstellte, die durch Treiben von Metallblech im kalten Zustand mittels Hammers und Punzen entstehen. 

Dabei geht es um eine der ältesten Techniken der Metallbearbeitung. Weiterlesen...

 

Über Amerika wäre überhaupt viel zu sagen 

Kritische Anmerkungen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft eines zerrissenen Landes

In seinem Vortrag am 26. Februar im Spiegelsaal beleuchtet der Amerikanist und Hochschullehrer Klaus Benesch die Ursachen und fatalen Folgen der politischen und kulturellen Spaltung in den USA.

Wie erklärt sich die grassierende Ablehnung von etablierten Medien, von Wissenschaft, Politik und Kunst — kurz von allem, was in Amerika mit dem Begriff der 'Eliten' bezeichnet wird? Wie kam es zu den heftigen Kulturkämpfen, die mit der Inauguration der zweiten Trump-Regierung ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht haben? Und wie sieht es mit der Zukunft des Landes aus?

Wird es gelingen, die Spaltung zu überwinden und die zunehmend autoritären Kräfte zurückzudrängen oder kommt es zu einer weiteren Eskalation der politischen Debatte nach den Vorwahlen im November diesen Jahres?  Mehr dazu...

 

 

Kolpingsfamilie zum zehnten Mal bei der bundesweiten Schuhaktion dabei

Sammelaktion in Ingolstadt übertrifft sämtliche Erwartungen

Die Ingolstädter Kolpingsfamilie beteiligte sich in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal an der bundesweiten Schuhaktion zugunsten des Aufbaus des Stiftungskapitals der KOLPING INTERNATIONAL Foundation. 16 große Umzugskartons wurden von zahlreichen Helferinnen und Helfern der Kolpingsfamilie gepackt und auf die Reise zu KOLPING INTERNATIONAL nach Köln geschickt.

Vorsitzende Monika Enzinger ist stolz und dankt den vielen Bürgern die zum besten Jahresergebnis aller Zeiten beigetragen haben. Ein herzliches Wort des Dankes an alle ehrenamtlichen Kolpingmitglieder, die mit viel Engagement und Herzblut seit Jahren diese Aktion vor Ort unterstützen.

Nach den bisherigen Rückmeldungen kann davon ausgegangen werden, dass bundesweit bald 2 Millionen Paar Schuhe gesammelt wurden.  

„Ich bin sehr optimistisch, dass wir das schaffen können. Die Kolpingsfamilien lassen einfach nicht locker“, so Projektleiter Otto Jacobs aus dem Bundessekretariat. „Die Kolpingsfamilien sind im wahrsten Sinne des Wortes richtig heiß drauf und haben total gute Ideen, wie sie an gut gebrauchte und noch tragbare Schuhe kommen können.“

Und selbstverständlich wollen auch die Ingolstädter Helfer bei der Aktion 2026/2027 wieder vorne mit dabei sein.

 

 

Klaudia Rudersdorf neue Bundesvorsitzende

Alle vier Jahre kommen die Delegierten aus allen Kolping-Diözesanverbänden Deutschlands, die Vertreter von Einzelmitgliedern und von KOLPING INTERNATIONAL zusammen, um wichtige Beschlüsse für die Zukunft des Verbandes zu treffen.

Bei den Wahlen für die Verbandsleitung erhält Klaudia Rudersdorf (61, aus dem Bistum Essen, seit 2016 stellvertretende Bundesvorsitzende) die Zustimmung einer breiten Mehrheit der Delegierten und wird zur neuen Vorsitzenden von Kolping Deutschland gewählt. 

Wir konnten Klaudia Rudersdorf beim Gründungsfest unserer Kolping-Stiftung im Spiegelsaal persönlich kennenlernen, dabei hat sie uns durch ihr Engagement, ihre Kompetenz und ihre Herzlichkeit überzeugt. Kolping Ingolstadt wünscht Klaudia Freude und allseits eine glückliche Hand als Bundesvorsitzende. 

 

„On Future“ gegen „No Future“

Kolping macht mit der Initiative SolarBildung Jugendlichen Mut zur Gestaltung einer klimafreundlicheren Welt

Die Situation der Welt und nicht zuletzt der Klimawandel lässt viele Menschen, gerade auch in der jüngeren Generation, resignieren. Dieser „No Future“-Haltung setzt die Kolping Akademie ein bewusstes „On Future“ entgegen: nicht verzweifeln durch aktives Handeln. 

Einen genauso engagierten wie kompetenten Partner hat die Akademie in der in München ansässigen gemeinnützigen und spendenfinanzierten Organisation SolarBildung gefunden, die sich dafür einsetzt, an Schulen das Bewusstsein für erneuerbare Energien zu stärken und vor allem die Schülerinnen und Schüler dazu zu motivieren, selbst aktiv zu werden, sei es durch Petitionen für erneuerbare Energien oder auch durch das selbstständige Bauen von Solaranlagen – dies nach der Devise: „Wir glauben an die Kraft der nächsten Generation. Gemeinsam können wir durch Bildung und erneuerbare Energien eine nachhaltige Zukunft gestalten.“  Hier weiterlesen...

 

Stadtspaziergänger auf Spurensuche

Die Spaziergänger waren unterwegs in der Ingolstädter Altstadt. Die Spurensuche führte zu 11 Gedenksteinen, die im Rahmen des Projekts „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig verlegt wurden und an Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Sie führen zu verschiedenen Orten in der Altstadt an denen diese Menschen gelebt haben, in die Griesmühlstraße, Theresienstraße, Luftgasse, Paradeplatz und Beckerstraße. Nach dem Verlesen der Opferbiographien und einer Schweigeminute ging es weiter zur nächsten Station.

Zum Abschluss gab es noch ausführliche Informationen über die im Spiegelsaal und im März 2026 stattfindende Lesung aus den Tagebüchern von Etty Hillesum. Die Tagebuchaufzeichnungen und Briefe der niederländischen Jüdin Etty Hillesum, die 1943 in Ausschwitz ermordet wurde, sind ein ungewöhnliches und gleichzeitig faszinierendes Zeitzeugnis der Schoah.

 

„Mein Schuh tut gut“: Höchstes Sammelergebnis aller Zeiten

Das Ergebnis der bundesweiten Schuhsammelaktion hat im vergangenen Sammeljahr 2024/25 alle Erwartungen übertroffen. Mit 244.613 Paar Schuhen in 8.464 Paketen hat niemand der Verantwortlichen im Kolpingwerk Deutschland gerechnet.
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"Das ist KOLPING"  |  Der Film